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SCHÜLER FÜR TIERE gegen Delfinarien...

Juni 2007 -
... Schul-Aktion: „Schüler gegen die Delfinarien“


Hiermit laden wir alle Schüler, Lehrer, Klassen und ganze Schulen zu dieser Aktion ein. Bitte informiert euch (auch über andere Quellen) zum Thema: „Delfine in Gefangenschaft – Warum soll man keine Delfinarien mehr besuchen?“

Schreibt bitte Briefe oder auch Referate. Ihr könnt die Referate auch in eurer Schule, am besten noch mit ein paar Transparenten oder Bildern ausstellen und alle anderen Schüler über dieses Thema informieren. Natürlich könnt ihr auch zusätzlich die Tageszeitung bei euch darüber informieren und sie zu einem Interview einladen.

Wir sagen „ Nein“ zu Delfinarien!




Referat und Meinungen über die Haltung von Delfinen in Delfinarien ANTI-DELFINARIEN-AKTION 2007

Schüler für Tiere – Köln -
Andia Mirbagheri, Klasse 9 und Schüler aus den 6. Klassen


Der Delfin – wie wir ihn lieben und kennen

„Flipper […], jeder kennt ihn - den klugen Delphin.“ So singt Hans Delfin mit seinen Kindern in der weltberühmten TV-Serie „Flipper“.

In der Tat werden die freundlichen Tümmler, „Flippers“ Artgenossen, als intelligent und l ernfähig bezeichnet. Wir lieben sie vor allem wegen ihrer sympathischen Ausstrahlung, immer mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und immer fröhlich am „Klickern“.

In speziellen Zoos, in den so genannten Delfinarien, zeigen sie uns Kunststückchen, denen wir begeistert Applaus schenken. Ihre Trainer meinen, die Tiere täten es ja nicht, wenn es ihnen keinen Spaß machen würde. So bleibt die heile Welt in Ordnung und alles ist gut.

Doch STOPP!

Delfine sind keine Demonstrationsobjekte, sondern fühlende Lebewesen. Sie haben das Recht, frei in den Weltmeeren zu leben, ohne von Menschen in kleinen, engen Betonbecken vorgeführt zu werden. Dauerlärm und – stress sowie der fehlende Kontakt zu ihren natürlichen Verbänden belasten die Delfine psychisch. Sie werden verhaltensgestört.

Krepieren in Delfinarien

In kleinen Becken werden die Tiere aufbewahrt oder wohl besser „aufgebahrt“. Normalerweise sind sie in den Weltmeeren täglich 50 - 250 km unterwegs und tauchen um die 500 m tief. Da dies in den Delfinarien nicht ermöglicht wird, sind sie gezwungen, sich die meiste Zeit an der Oberfläche aufzuhalten.

Sie haben keine Rückzugsmöglichkeiten und eine äußerst eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Die Tiere haben nicht einmal die Möglichkeit, ihre Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, da hier der Platz zum Beschleunigen fehlt.

All diese Faktoren lösen bei den Delfinen Probleme aus. Es kommt zu Kämpfen, die auch mit Todesfällen enden können. Auch Selbstmordversuche wurden schon beobachtet.

Zudem kommen bei den Delfinen haltungsbedingte Krankheiten, vor allem Infektionskrankheiten hinzu. Die Fortpflanzung ist ebenfalls äußerst schwierig; die meisten Babys überleben nicht.

Weltweit werden mit brutalsten Fangmethoden Delfine gefangen. Viele von ihnen sterben dabei schon am Stress, u. a. auch während des schrecklichen Transports.

Das Training ist schlimmer als „nur“ Drill für die Tiere. Im chemisch aufbereiteten Wasser, dessen Chlorgehalt sogar zur Erblindung oder Schälung der Haut führen kann, wird oft mit Zwangsmethoden wie Nahrungsentzug trainiert.

Das Nürnberger Delfinarium


1. Allgemeines & Geschichte 1971 wurde das Nürnberger Delfinarium eröffnet. Selbst auf der Homepage des Zoos ist von „Todesfällen“ und „nicht zu leugnenden Schwierigkeiten“ die Rede. Seit 1971 starben mehr als 30 Delfine eines vorzeitigen, unnatürlichen Todes. Mindestens 23 Meeressäuger aus freier Wildbahn wurden in den Nürnberger Zoo gebracht, von denen bereits 19 gestorben sind. Sieben gehörten zu den aussterbenden Guayana-Delfinen. Lediglich vier Nachzuchten von ca. 19 Geburten überlebten.

Das Nürnberger Delfinarium arbeitet nicht kostendeckend. Jährlich müssen zusätzliche Steuergelder (ca. 500.000 Euro) für den Erhalt zur Verfügung gestellt werden.

1998 gab es einen besonders traurigen Vorfall:

Ein neugeborenes Delfinbaby sprang hinter eine Absperrung am Beckenrand und klemmte sich dort ein, ohne auftauchen zu können. Es erstickte. Seine Mutter sprang ihm in Panik nach und starb an Herzversagen.

Auch im Sommer letzten Jahres passierten tragische Unfälle: ein Delfinkalb starb bereits im Mutterleib, als die Verantwortlichen des Zoos das tote Baby aus dem Muttertier herauszogen, war dessen Haut und Gewebe bereits aufgelöst. Ein freiliegendes Schulterblatt zerschnitt die Gebärmutter, Daisy, die Mutter starb an den Verletzungen.

Ein anderes Delfinbaby wurde während Kämpfen zwischen der Mutter und eines anderen Delfins durch einen Flossenschlag getötet.

Zwei weitere Delfine starben kurz nach der Geburt.

2. Arbeit „Bildung, Forschung, Zucht“ – unter diesem Titel stellt das Nürnberger Delfinarium seine „Arbeit“ dar. Das sind jedoch nur Scheinargumente, denn was kann man schon an verhaltensgestörten Delfinen in einer künstlichen Umgebung beobachten? Sie sind schließlich nicht aus freien Stücken dort „Versuchstiere“!

In freier Wildbahn leben sie in Gruppen, sogenannten Schulen mit bis zu 100 Tieren; wird nur ein Delfin aus dieser Gruppe herausgeholt, zerreißt alles. Viele der Tiere überleben die Qualen des Transports nicht oder sterben am Schock der Trennung.

Neuerdings gibt es auch die Delfin-Therapie für behinderte Kinder. Was sich auf den ersten Blick gut anhört, ist in Wahrheit leider nur eine lukrative Einnahmequelle. Kinder sowie Delfine werden für kommerzielle Zwecke missbraucht.

Durch diese „Therapie“, die in engen, chlorierten Becken stattfindet, können Krankheiten übertragen werden und es kann zu Verletzungen durch Delfine kommen. Das Kind kann den natürlichen, frei lebenden, glücklichen Delfin nicht kennen lernen, das verhaltensgestörte Tier kann schon gar nicht das Kind „heilen“.

Die Delfin-Therapie des Nürnberger Delfinariums kann zudem gar nicht mit denen in Florida (USA), Curacao (Niederländische Antillen) und Eilat (Israel) verglichen werden. Dort gibt es zumindest halboffene Meeresbuchten. Die Delfine können sich dort viel mehr bewegen und das Wasser zirkuliert ständig.

Es gibt andere bewährte, effektive tiergestützte Therapien mit domestizierten, heimischen Tieren wie Hunden und Pferden, bei denen kein Lebewesen zu Schaden kommt und den behinderten Kindern sowie ihrer Familien nicht das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Verbote:

Einige Länder haben schon etwas gegen die Delfinarien getan:

Delfinarien und Walarien sind verboten in: Brasilien, Israel, einzelnen Staaten der USA.

In England wurden alle Delfinarien in den 90er Jahren aufgrund der Kampagnen von Tierschützern geschlossen. In den USA wurden seit 1990 etwa 20 Einrichtungen geschlossen.

Zwischen 1998 und 2003 wurden 45 wild gefangene Große Tümmler in die EU eingeführt.

Zwar wurde von der UNO das Jahr 2007 das des Delfins genannt, jedoch muss mehr als solch eine nette Geste zum Schutz dieser Tiere getan werden!

Sie/ihr alle da draußen könnt etwas gegen diese Verbrechen in den Delfinarien tun! Ethisch und moralisch können sie nicht vertreten werden, da die Delfine unter unnatürlichen Bedingungen hausen und vorgeführt werden.

Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Dazu gehört es auch, es sich vorher gut zu überlegen, ob man wirklich sein Geld für solch eine Einrichtung, die nach Strich und Faden Tierquälerei praktiziert, verschwenden sollte.

Delfinarien sind mega-out!




„Ich finde es grauenhaft, Delfine zu fangen und in regelrechte Tiergefängnisse zu stecken. Was gibt uns das Recht, so höchst intelligente und sensible Lebewesen aus ihrem Umfeld zu entreißen. Für mich ist es einfach nur unmenschlich?“
Manuel

„…….haben sie ein Herz für Delfine und helfen sie ihnen, indem sie Delfinarien nicht mehr besuchen. So werden sie nämlich out und werden nicht mehr besucht. Keine neuen Delfine, kein neues Leid!
Emily

„Ich bin gegen Delfinarien, weil sie viel zu klein sind und Delfine sollen Freiheit haben. Lasst sie in die Freiheit ins Meer!“
Kilian

Was bringen Delfinarien? Um die Leute zu beglücken? Anscheinend! Aber wer denkt an die Tiere? Wer denkt an das Leiden der Tiere? Niemand. Delfine, wollen sie nicht auch in Freiheit leben und nicht hinter“ Gitter“? Ich denke schon. Ich finde, dass Delfinarien verboten werden müssen.
Felix

Delfinarien – Nein Danke!
Ich verstehe nicht wie man solchen intelligenten Tieren nur so etwas antun kann. Diese geldgierigen Leute,denen solche Delfinarien gehören oder sie unterstützen, sollte man auch einmal einsperren, damit sie erfahren wie schlimm es ist, in Gefangenschaft zu leben.
Lisa

weitere Meinungen Schüler für Tiere – Wörth


Delfinarien:

In der Freiheit gibt es in einer Delfinherde Hebammen. Die sind so ähnlich wie Geburtshelfer. Sie tragen die geborenen Babydelfine an die Oberfläche, denn sie können noch nicht so gut schwimmen.

Aber sie brauchen Sauerstoff zum Überleben, in der Gefangenschaft haben sie keine Hebamme. Oft überleben die Babies die Geburt nicht, sie ersticken. In Gefangenschaft langweilen sich die meisten Delfine, denn sie können nur im Kreis schwimmen und das Delfinarium hat keine Pflanzen oder Verstecke.

Bei mehreren Männchen gibt es Rangkämpfe um die Führung. In Freiheit könnten sie einander ausweichen aber in einem so kleinen Becken geht das nicht. In Florida wurde in einem Delfinarium ein Delfin bei einem Rangkampf schwer verletzt. In der Show drehte er sich auf den Rücken. Die anderen Delfine probierten ihn wieder umzudrehen und ließen die Trainer nicht heran. Schließlich schafften es die Zuschauer den Delfin aus dem Wasser zu ziehen. Er war tot.

Delfine:

Wir haben in einem Film gesehen wie ein Delfin ausgewildert wurde. Der Delfin Stefania war vorher sehr krank und wollte nichts essen. Viele hatten ihn schon aufgegeben. Doch es gab auch welche, die noch an seine Rettung glaubten. Viele Delfine werden in Delfinarien gehalten, wo sie gefüttert werden und das Jagen verlernen. Das Wasser ist auch ganz anders und sie können nicht weit schwimmen, wie im Meer. Außerdem können sie sich nicht treiben lassen, was ihnen sehr viel Spaß macht. Im Delfinarium müssen sie immer im Kreis schwimmen, dadurch werden sie verhaltensgestört. Auch Wale werden in Gefangenschaft genommen und müssen Filme drehen, oder ihr ganzes Leben in einem Wasserbecken bleiben und Kunststücke aufführen. Das ist kein Leben für ein Tier! Immer eingesperrt, nie etwas von der Natur sehen! Manche Delfine oder Wale die, die Gefangenschaft in so einem kleinen Becken nicht aushalten, schwimmen mit ganzer Kraft gegen den Beckenrand, so dass sie bald sterben.

Über Delfine und Wale!

Delfine werden gefangen, bloß damit sie Kunststücke in einem Delfinarium vorführen. Die Besucher im Delfinarium meinen, den Delfinen machen die Kunststücke Spaß, weil sie ein lachendes Gesicht haben. Doch das stimmt NICHT! Delfine haben so einen Mund, sie können nichts anderes tun als lachen, lachen, lachen.

Delfinen macht das keinen besonderen Spaß, immer wieder in die Höhe zu springen bloß um den Ball zu berühren. Nach der Show schwimmen sie gelangweilt in dem kleinen Becken im Kreis. Delfine müssen frei sein!!! In freier Natur schwimmen sie an einem Tag bis zu 250 km. Im Delfinarium können sie das nicht. Man kann Delfine wieder auswildern aber das ist sehr teuer. Leute haben es fast geschafft den Wal Keiko (Free Willy) wieder auszuwildern. Viele Leute fanden Free Willi Teil 4 so schön, weil er zurück in die Freiheit gesprungen ist. Doch das stimmt nicht. Das wurde alles in einem Swimmingpool gedreht. Keiko hat bei der Schwanzflosse Hautausschlag, weil ihm das Wasser nicht bekommen ist. Seine Rückenflosse ist umgeknickt weil er sehr traurig ist. Wale und Delfine werden leider seit über 100 Jahren gefangen gehalten!

mehr Infos: http://www.walschutzaktionen.de link xy