SCHÜLER FÜR TIERE starten ...
Februar 2008 -
... ihr neues Ungarnprojekt
Jedoch reicht es „Schüler für Tiere“ nicht, den Tierschutzgedanken lediglich in den Schulen
Deutschlands zu etablieren. Tiere leiden in aller Welt, somit muss auch international
Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen geleistet werden. Deswegen hat „Schüler für Tiere“ sein
„Ungarnprojekt“ gestartet:
In Ungarn herrschen schlimme Missstände im Bezug auf den Umgang mit Tieren. Die meisten Haushunde
z.B. verbringen ihr ganzes Leben an zu kurzen Ketten, die sie verletzen oder strangulieren. Sie
erhalten weder ausreichend Futter noch Wasser noch Auslauf und müssen jedes Wetter im Freien
ertragen. Zwar ist es verboten, doch werden viele Hunde und Katzen misshandelt, erschlagen
oder ertränkt, um sich ihrer zu entledigen. Da Kastrationen kaum vorgenommen werden, gibt
es eine erhebliche Anzahl an Straßenhunden. Diese werden von so genannten „Gepmestern“ eingesammelt
und in Tötungsstationen gebracht, wo sie nach ca. 14 Tagen erschlagen oder eingeschläfert werden –
allerdings ohne Narkosemittel. Um die Menschen über das Leid, welches sie verursachen, aufzuklären,
arbeitet „Schüler für Tiere“ nun mit einer neu erstellten Partnergruppe zusammen – Schüler aus dem
ungarischen Ort Zalacsany. Der Kontakt entstand über Uta Trapp, die als Deutsche in Ungarn lebt
und selber gegen das Tierleid vorgehen möchte. „Schüler für Tiere“ hofft nun auf eine enge
Zusammenarbeit mit diesen Schülern, die diese und deren Umfeld für das Erkennen der Missstände
sensibilisieren soll. Damit ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einem internationalen
Austausch unter Schülern im Bezug auf den Tierschutz getan.
Doch ohne weitere Informationen und Aufklärung wird sich in solchen Ländern wie Ungarn nichts
am Tierleid ändern. Die Einheimischen, vor allem die Kinder und Jugendlichen unter ihnen, sind
also unbedingt in die Tierschutzarbeit mit einzubinden, um ein eigenes Bewusstsein für eine
solche zu bilden. Daher muss es als gemeinsames Ziel für alle Tierschützer gelten, neue
Projekte zu entwickeln, die diese Aufklärungsarbeit leisten.
Um dieses Ziel zu verwirklichen, benötigen wir dringend ideelle und finanzielle Unterstützung!
Helfen Sie mit – für die Tiere!
Denise Küpper (Jahrgangsstufe 12)
Projektleiterin Jugendtierschutz im Ausland