Jacks Kolumne
Hallo Ihr Lieben!
An dieser Stelle werde ich mich von nun an öfter zu Wort melden,
wenn mir mal was am Herzen liegt und ich es einfach los werden möchte...
09. Juni 2010 -
Ich bin in der Zeitung: als Psychologe auf 4 Beinen!
Letzte Woche hat uns eine Reporterin im Unterricht in der Schule besucht. Hier ihr Bericht:
Mensch und Tier können zueinander eine vertrauensvolle Beziehung eingehen,
manchmal mit heilsamem Nebeneffekt. Das machen sich auch Schulen, Psychologen oder
Einrichtungen für Behinderte zunutze. Marktplatz regional schaute sich danach um,
wo „tiergestützte" Therapie angeboten wird.
wörth/leimersheim/zeiskam.
Wenn Sabine Luppert den zehnjährigen Jack und die neunjährige
Bonny mittwochs mit ins Klassenzimmer bringt, sinkt spontan der Lärmpegel. Sebastian, der
mit 15 Jahren älteste Schüler, füllt für die beiden Jack-Russell-Mischlinge die Wasserschüssel,
die anderen arbeiten an ihren Aufgaben weiter. Dabei kraulen sie Jack, dessen wedelnder
Schwanz „ich mag euch" signalisiert, oder freuen sich, wenn auch die scheue Bonny den
Kontakt zu ihnen sucht. Erst wenn Sabine Luppert zur Hunde-Runde einlädt, werden Hefte
und Stifte auf die Seite gelegt - jetzt dreht sich alles um die Vierbeiner.
Sebastian rauft mit Jack um einen Ball, während André versucht, Bonnys Vertrauen zu gewinnen.
„Ihre Zuneigung muss man sich erobern", sagt Sabine Luppert, die den Jungs immer wieder erklärt,
worauf sie bei Bonny Rücksicht nehmen müssen: nicht zu laut sein, sich ihr nicht von oben, sondern
von unten nähern, keine hektischen Bewegungen machen. André, der gerne selbst ein Haustier hätte,
strahlt, als sich Bonny von ihm streicheln lässt und Jack sogar seiner Anweisung „sitz!" und
„gib Pfote!" gehorcht.
Dass Kinder lernen, Rücksicht auf Tiere zu nehmen und deren Bedürfnisse zu achten, ist eines
der Ziele, die Sabine Luppert verfolgt, wenn sie ihre Hunde mit zum Unterricht nimmt.
Wenn die Kinder erst einmal gelernt haben, die Signale, die die Tiere aussenden, zu deuten,
geht das ohne viele Worte: Stupsen an Bein mit dem Ball im Maul heißt „spiel mit mir",
abwenden und den Rückzug antreten heißt „du bist mir jetzt zu wild".
Kinder mit Tieren vertraut zu machen, ihnen einen angstfreien Umgang mit ihnen zu ermöglichen,
ist ein zweites Ziel. Das erfordert Geduld - von Mensch und Tier. So sind viel Zuwendung und
viele Aufmunterungsrufe der Klassenkameraden nötig, um einen Erstklässler, der panische Angst
vor Tieren hat, einen kurzen Moment dazu zu bewegen, Jack zu streicheln.
Vor fünf Jahren hat Doris Knoll, die Leiterin der Bienwaldschule, erstmals bei der Schulbehörde
den Einsatz von Hunden im Unterricht beantragt, der jährlich genehmigt werden muss. Jack hat die
Gebrauchshundeprüfung absolviert, und Sabine Luppert machte mit Unterstützung der Schulleitung an
der Akademie Mensch-Tier-Beziehungen in Graz eine Weiterbildung zur Tierschutzlehrerin. Auch wenn
Jack und Bonny keine ausgebildeten Therapie-Hunde sind: In der Wörther Schule mit Förderschwerpunkt
Lernen sind sie Teil des Schulalltags und tragen dazu bei, den Kindern die Verantwortung des Menschen
für alle Geschöpfe auf Erden deutlich zu machen.
Hier der Zeitungsartikel noch einmal als pdf mit Bildern...
Euer Jack
01. Juni 2010 -
Zirkus "Charles Knie"
Hallo meine lieben Leser,
ich bin´s wieder, euer Jack!
Hier habe ich mal wieder Post von einer lieben Freundin aus Köln bekommen.
Meine Freundin, die Anni, war hatte gerade ihr Betriebspraktikum bei einem großem
Zeitungsverlag verbracht. Die hatten gerade eine Werbepartnerschaft mit derm Zirkus "Charles Knie"
geplant, und wie ihr bestimmt wisst, ist er nicht gerade tierfreundlich. Zeitungen warben schon
mit Sprüchen wie:
„Knapp 100 Tiere reisen mit dem Zirkus Charles Knie und zeigen die Schönheit
ihrer natürlichen Bewegung“.
Was an eingesperrten und gequälten Wildtieren "natürlich" sein soll ist fraglich.
Als meine Freundin von der geplanten Werbepartnerschaft gehört hatt, hat sie natürlich ihre
Mitarbeiter in der Verlagswerbung darauf angesprochen. Diese waren sehr verwundert. Natürlich,
mit negativen Schlagzeilen prahlt man nicht so gerne herum.
Andere Mitarbeiter haben auch schon davon gehört, und da hatte die Chefin gesagt: "Wir sind,
was unsere Reportagen angeht, immer auf der Seite der Tierschützer. Das wird sich auch jetzt
nicht ändern."
Mit diesen Worten war beschlossen, dass die Werbepartnerschaft mit Charles Knie geplatzt ist.
Mit diesen, sehr erfreulichen Worten ist der Bericht meiner Freundin zuende. Ich finde es toll.
Sie selber ist Schülerin und hat es geschafft, das diese Tierquälerei nicht auch noch unterstützt
wird.
(Übrigens: Eigentlich war geplant, der Zirkus in Köln auftritt. Jetzt müssen sie in Bonn gastieren.
Doch warum, fragt ihr euch? Ganz einfach: Neuerdings gibt es ein Gesetz in Köln, das verbietet,
dass Zirkuse mit Wildtierauftritten in Köln auftreten dürfen. Super, oder? Sollte eigentlich in
ganz Deutschland gelten. Aber dafür müssen wir noch weiter protestieren. Doch wir werden es schaffen.)
Euer Jack
31.März 2010 -
Aktuelle Mail von Nicci
Diese Mail schriebt sie an ihre Freunde, natürlich zuerst an mich!
Was für ein Schwachsinn: Ein Patent auf Schweine?! Wo bleibt der Respekt gegenüber der Natur?
Die Menschen sind langsam aber sicher total verrückt geworden...
Und alles nur wegen Geld. Schlimm!
Monsanto: Das Bio-Patent auf Schweine Teil 1-5
Bald werden bestimmt Menschengene patentiert und man darf sich nur fortpflanzen gegen
eine Gebühr an den Konzern Monsanto
lg Nicole
Das freut mich, wenn ich so etwas lese!
Euer Jack
02. Februar -
Wir haben einer Dogge geholfen...
Mein lieber Mann, heute war bei uns echt was los: Ab 17:30 Uhr wurde geschafft wie
verrückt. Die 5 Mädels aus Frauchens neuer "Schüler für Tiere" Gruppe hier in Kandel
waren echt aktiv.
Die haben innerhalb weniger Stunden 80 Briefe an so hohe Tiere im Norden geschrieben...
Ich weiß nicht genau,
Landrat und Präsidentin oder so... na ihr könnt alles unter NEUES! nachlesen,
da schreibt meine Frauchen ja alles genau auf.
Tolle Mädels sind das - ich glaube die werden in Zukunft einiges auf die Beine stellen!!!
So, das war´s zur neuen Mädeltruppe!
Euer Jack
31. Januar -
Wir besuchen den armen Kerl in Steinweiler...
Eigentlich wollten wir nur spazieren gehen...
... aber dann meinte mein Frauchen wir sollten mal schauen wie es dem Hund in Steinweiler geht.
Gesagt getan, es hatte ja ordentlich geschneit - und ich als alter Schneeschieber
konnte es kaum noch erwarten.
Doch leider hatte sich bei dem armen Kerl nichts verändert.
Ich bin dann mal kurz hin um Hallo zu sagen (aber eigentlich kann ich unkastrierte Rüden nicht leiden).
Bonnie dagegen war mal wieder hin und weg!!!!
Der Kerl tat mir echt leid, ihr könnt ja Frauchens Bericht unter NEUES! nachlesen.
Wir sind dann noch durch den Schnee gewandert... und dann kurz vor dem Auto hätte uns doch glatt ein
"Jagdpächter" über den Haufen gefahren. Der hat nicht mal langsam gemacht!
Erst als sich mein Frauchen todesmutig vor das Auto geworfen hat, machte er langsam.
Wow, hat die den angeschrien, sie würde ihn anzeigen... er meinte nur sie hätte uns
an die Leine nehmen müssen! Wir seien schließlich "Jagdhunde" und könnten eines seiner Rehe reißen...
Was denkt der eigentlich von mir? Mit meinen kurzen Beinen - ein Reh hetzen und dann noch reißen????
Die haben manchmal Vorstellungen!!! Frauchen hat dann noch mit ihm diskutiert und alles geregelt!
So, das zum heutigen Sonntagserlebnis!
Euer Jack
30. Dezember 2009 -
Der Umgang mit Tieren in Zoohandlungen und Baumärkten!
Ich finde fast keine Worte dafür...
... der Verkauf mit Tieren ist ein richtiges Geschäft geworden.
Den Besitzern von sogenannten "Zootierhandlungen" (oder auch Baumärkten, usw.) geht es nicht, wie uns,
um die Tiere, sondern einfach nur noch um Geld.
Schaut mal hier:
www.petakids.de
Zootierhandlungen können natürlich nur solange ihre schmutzigen Geschäfte machen, solange es Kunden gibt,
die dort einkaufen. Menschen, denen Tiere am Herzen liegen, kaufen nur in solchen Zootierhandlungen ein,
die keine Lebendtiere anbieten.
Erzähl deinen Freunden, Eltern, Lehrern und allen, die Haustiere haben, von der Recherche,
sie wollen ganz bestimmt, so wie du sicherlich, diese Zoogeschäfte nicht mehr unterstützen.
Gib einem Tier aus dem Tierheim ein Zuhause. Viele Tiere landen dort, die unüberlegt in Zoogeschäften
gekauft und dann in einem Tierheim ‚entsorgt’ wurden.
Und überleg dir genau, ob es tatsächlich Tierliebe ist, wenn man Tiere in Käfige oder Behälter,
wie in einem Gefängnis, lebenslang einsperrt.
Euer Jack
23. Dezember 2009 - Danielas Erlebnis auf Teneriffa
Habe heute, einen Tag vor Weihnachten von Daniela, unserer Schriftführerin,
die eigentlich mal Urlaub auf Teneriffa mit ihrem Freund machen wollte folgende Mail bekommen, die mich unendlich traurig gemacht hat:
Hi Jack,
heute ueblen tag gehabt. Haben am Strassenrand angefahrene katze gefunden. Hinterbeine kaputt und total am mueffeln. weiss nicht, wie lang die da schon lag. Welpe. Vielleicht 3 Monate alt. Haben sie mitgenommen und Irrfahrt durch Insel gemacht. Jemanden gefunden, der uns den Weg zum Tierarzt gezeigt hat. wurde natuerlich eingeschlaefert. ganzes becken verdreht und gelaehmt hinten. Hab immer noch ihr Gesicht vor Augen. Danach sind wir noch hoch in den Nationalpark. Erst tolle Aussicht und Sonne, dann uebles wetter. Regen, Sturm, Steinschlag, Nebel. 10 Meter Sicht. Neben uns tiefe Abhaenge. Hatten Todesangst. Nach 2 Stunden hatten wir uns durchs Gebirge (ueber 2000m Hoehe) gequaelt. Beide total fertig. Sebastian war so angestrengt bei der Fahrt, dass ihm kotzuebel wurde. War ja auch noch dunkel. Morgen Loro Park. Wetter soll gut werden. Hatten die ganze Zeit kein gutes Wetter.
Hab immer noch den verwesenden Geruch von der Katze in der Nase. Koennte allerdings an der Hose liegen, die ich immer noch anhabe, auf der sie lag. Wieso hab ich die eigentlich noch an? Keine Ahnung. Waren Essen. Sind immer noch durch den Wind. gehen aufs Zimmer ausruhen. Traume hoffentlich gut.
Liebe Gruesse, Daniela und Sebastian
Haben wir nicht ´ne tolle Schriftführerin, die dafür gesorgt hat, dass das Tierchen nicht länger leiden musste.
Sie haben nicht weggeschaut, wie vielleicht schon viele vor ihnen!
Euer Jack