Schüler für Tiere – das Leid der (alten) „Freigängerkatzen…

Bei der an St. Martin gefundenen Katze wurde leider sehr deutlich, dass besonders ALTE sogenannte „Freigänger“ einer besonderen Aufmerksamkeit bedurfen…

SIE hat es nicht geschafft… 

Wir konnten die Besitzer überzeugen, dass ihre Katze nicht mehr nach draußen sollte – sie hatten Bedenken, da sie ja abends immer raus wollte (sollte?).

Lilly wog noch 2,2 kg, hatte unglaublich verfilztes Fell und roch „verfault“. Bei 1. Tierarzt stellte sich heraus, dass sie einen Abzess hatte. Dieser war schon älter und die Befürchtung, dass er mittlerweile schon den Bauchraum erreicht haben könnte, stand im Raum. Lilly wurde rund um die Wunde geschoren und kam, nach Absprache mit den Besitzern auf einer wunderbaren Pflegestelle unter.

Am ersten Tag zeigten sich aber schon die Auswirkungen der letzten Jahre – und nicht nur der vergangenen 10 Tage, in der sie verschwunden war… ihr Zustand war doch sehr verwahrlost. Sie aß sehr schlecht, konnte kaum aufstehen bzw. sich bewegen. Es gab das leckerste Essen und ein warmes Körbchen. Lilly wurde antibiotisch versorgt und schmerzfrei gehalten, um ihr so wenig Stress wie möglich zu machen…

Rief man nach ihr, hob sie noch leicht das Köpfchen und antwortete… so lag sie bis zu ihrem Tod am Freitag nachmittag in ihrem Körbchen.

Nun hat der Himmel einen Stern mehr.

Ihre Besitzer haben sie dann zu sich in den Garten geholt.

Unsere EINDRINGLICHE BITTE!!!!!!

Lassen Sie ihre Katzen – insbesondere die alten – im Alter nicht unbeaufsichtigt – gerade dann bedürfen sie unserer besonderen Aufmerksamkeit – auch wenn wir glauben, dass es ja schon immer so war…

Auch alte Tiere können „dement“ werden, den Weg zurück nicht mehr finden und freuen sich über einen warmen Platz, Pflege und Streicheleinheiten!

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