Schüler für Tiere Bremen und Ariwa auf dem Vegesacker Kinderfest

Am 8. Mai fand in Bremen Nord der 3. Vegesacker Kindertag bei strahlendem Sonnenschein, aber leider mit sehr viel Wind statt.

Unter den gut 45 Vereinen, Institutionen und Organisationen befand sich auch unser Stand von Schüler für Tiere zusammen mit ARIWA.

Trotz der vielen anderen teils spektakulären Attraktionen der Sport- und Spielvereine war auch unser Informationsstand für Kinder/Jugendliche und Erwachsene von 3 bis über 90-jährigen Teilnehmern rund um die Uhr gut besucht.

Zum Thema Ernährung und Tierschutz sollten Erwachsene informiert und Kinder und Jugendliche durch die Teilnahme an drei Mitmachaktionen/-spielen für den Tierschutz sensibilisiert werden:

1. Kühe befreien
Hier konnten die Kleinsten mit einer magnetischen Angel symbolisch Kühe (Abbildungen) aus dem Stall (Abbildung eines großen Kuhstalls) befreien und auf eine riesige wunderschöne Wiese bringen. Das machte ihnen offensichtlich sehr viel Spaß.
Selbst, wenn man 3-jährigen Kindern noch nichts über die Haltungsbedingungen von Milchkühen erklären konnte, erkannten sie den deutlichen Unterschied zwischen grauem Stall und grüner Wiese und wussten, dass die Tiere lieber in die Freiheit wollen.

2. Menschen benutzen Tiere
Etwas ältere Kinder konnten an einer Stellwand Fotos von Lebensmitteln, Gegenständen (z.B. Handfeger, Bienenwachskerze, Federbettdecke), Personen (z.B. Angler, Jäger) und Bekleidung den Bildern von Tieren zuordnen.
Viele Kinder und selbst einige ihrer Eltern wussten oftmals nicht, dass Chicken Nuggets von Hühnern stammen oder dass Gänse im Ausland meist lebend gerupft werden, geschweige denn, dass für Seidengewinnung Raupen getötet werden. Je nach Alter und Interesse konnten wir den Kindern hier etwas zum Tiermissbrauch durch den Menschen vermitteln.

3. Tierschutz im Einkaufskorb
Aus einem übervollen Bananenkarton sollten Kinder und Jugendliche an dieser Station tierfreundliche und tierfeindliche Produkte (überwiegend Lebensmittelverpackungen) sortieren.
Ziel war es, zu zeigen, dass es zu jedem Lebensmittel oder Kleidungsstück mit Tier eine gute vegane Alternative gibt und dass man diese Produkte oft schnell am V-Symbol oder der Zutatenliste erkennt.

Als Belohnung bekamen alle Teilnehmer einen kleinen Preis, z.B. einen Button, ein kleines Magnettierchen oder einen Kalender von Hof Butenland.
Außerdem durften die Kinder einen Sojakakao probieren, der allen schmeckte.

Abgesehen von zwei lebendigen Eseln, die der NABU zur Schau stellte, war es ein schönes und erfolgreiches Kinderfest.

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